Die Denkweisen haben sich geändert! Es gibt ein wachsendes Bewusstsein für Umweltfragen, das bis in unser Badezimmer reicht. Zero-Waste-Kosmetika aus natürlichen Zutaten oder ko-produziert mit lokalen Herstellern: Kosmetiktrends zeigen eine Rückkehr zur Natur, Transparenz und Einfachheit.

Biologische oder natürliche Zutaten, Bulk- oder flüssige Pflege: Was sind die aktuellen Trends auf dem Markt für biologische Kosmetika?

1. Mehr natürliche Zutaten

Heute gibt es eine Suche nach Pflegeprodukten, die sanfter für den Körper aber auch für die Umwelt sind. Dies schlägt sich in dem Wunsch nieder, 100% grüne Kosmetika zu kaufen.

Aber man muss wachsam sein, denn Behauptungen wie “natürlich”, “hergestellt mit…” oder “Extrakte enthaltend…” können irreführend sein. Um wirklich natürliche Kosmetika zu identifizieren, ist es am besten, die auf dem Etikett aufgelisteten Zutaten sorgfältig zu prüfen.

Zum Beispiel müssen COSMOS-zertifizierte Kosmetika (Natur oder Bio) mindestens 95% Zutaten natürlichen Ursprungs enthalten.

Natürliche Zutaten haben viele vorteilhafte Eigenschaften, wie wir es mit CBD gesehen haben, der viele Vorzüge für die Haut hat.

2. Ein Wunsch nach Einfachheit

Dieser Wunsch, natürliche Zutaten zu verwenden, geht Hand in Hand mit einem Wunsch nach Transparenz und Einfachheit in der Zusammensetzung.

Zu viele Zutaten mit langen Namen wecken kein Vertrauen bei den Verbrauchern.

Einfache, effektive Produkte mit wenigen Zutaten helfen, Badezimmerregale zu entrümpeln. Einige Kosmetika dienen dann mehreren Zwecken, im Sinne eines Slow-Cosmetics-Ansatzes: Lippenstift kann als Rouge dienen, oder Concealer wird zum perfekten Werkzeug, um kleine Unvollkommenheiten zu verbergen.

3. Kurze Lieferketten

Natürliche Zutaten zu verwenden ist eine gute Sache, aber wenn sie von der anderen Seite der Welt kommen, untergräbt dies etwas das Ziel eines umweltfreundlichen Produkts.

Heute ist es wichtig, eine nachhaltige Beschaffung mit zuverlässiger Rückverfolgbarkeit zu haben.

Sie können mit Lieferanten aus Europa oder Frankreich zusammenarbeiten, oder sogar noch weiter gehen, indem Sie Hand in Hand mit kleinen Produzenten in Ihrer Region zusammenarbeiten. Jenseits der Minimierung von Umwelt- und Sozialrisiken ist es zunehmend einfach, ein biologisches Kosmetikum mit natürlichen, lokalen und sogar saisonalen Zutaten anzubieten, hergestellt in kleinen Mengen mit starker Rückverfolgbarkeit.

4. Vegane Produkte

Mit dem Wunsch, Produkte zu vermarkten, die den Planeten und die Gesundheit respektieren, kommt der Wunsch nach veganen Kosmetika. Solche Produkte sind definiert durch den Ausschluss von Zutaten tierischen Ursprungs.

Verpackungen dürfen keine Wolle oder Leder verwenden, während Pflegeprodukte keine Milch oder Bienenwachs enthalten, zum Beispiel. Tierschutz steht im Mittelpunkt der Werte, die diese Marken vertreten.

Seit 2013 sind Tierversuche in Europa verboten, und 2016 verbot der Gerichtshof der Europäischen Union die Einfuhr von an Tieren getesteten Kosmetika. Theoretisch sind alle auf dem Markt befindlichen Produkte cruelty-free.

5. Weniger Verpackung oder gar keine

Zero Waste liegt im Trend, und das ist eine gute Sache! Die für Einwegverpackungen verwendeten Kunststoffe enden oft im Meer und sind stark umweltverschmutzend.

Glasbehälter, Upcycling- oder recycelte Verpackungen, Bulkprodukte ohne Verpackung: Es gibt viele Alternativen zum Ersetzen von Kunststoff.

Diese 5 Trends zeigen deutlich, dass der Hauptwunsch Respekt ist: für die Umwelt, Tiere und die eigene Gesundheit. Transparenz, Made in France und weniger umweltverschmutzende Produkte sind die roten Fäden in der heutigen Konsumweise.

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